Der Aufbau der Atome

Atom ist ein Begriff welcher aus dem griechischen kommt. Die griechischen Philosophen nahmen schon vor der Geburt Christi an, dass die Materie aus unteilbaren, kleinsten Teilchen besteht. Dies war jedoch ein Irrtum. Atome sind nähmlich aus Elementarteilchen zusammengesetzt, wie sich später herausstellte. Diese Elementarteilchen sind das Proton p+, das Neutron n und das Elektron e-. Die Atome sind teilbar.

Dadurch dass dich die Atome äusserlich verändern enstehen spezielle elektrische Eigenschaften und chemische Bindungen. Während Neutronen ungeladen sind, ziehen sich Protonen und Elektronen aufgrund ihrer elektrischen Ladung einander an. Veränderungen des Atomkerns welche kernphysikalische Prozesse genannt werden, kommen in der Chemie nicht vor.

Kernladungszahl nennt man die Anzahl der Protonen die im Atomkern vorkommen. Wenn sich Atome chemisch gleich verhalten besitzen diese die gleiche Ordnungszahl und gehören somit zum selben chemischen Element. Der Atomkern kann bei chemischen Vorgängen niemals verändert werden. Die Masse des gesamten Atoms welche im Kern vereinigt ist, kann berechnet werden indem man die Protonen und Neutronen zusammenzählt. Die Masse der Elektronen kann man dabei vernachlässigen. Allerdings müssen nicht alle Atome eines Elements gleich sein. Sie können sich noch durch die Zahl der Neutronen unterscheiden. Die Atommasse, die in der Tabelle am Buchdeckel zu jedem Element angegeben ist, ist ein Durchschnittswert der Massen der verschiedenen Atomsorten eines Elements.

Im Kern der Elektronenhülle sind gleich viele Elektronen wie auch Patronen. Die Elektronen sind um den Kern in der Elektronenhülle verteilt. Aufgrund dessen dass sich die positiven Ladungen der Protonen und die negativen Ladungen der Elektronen in der Wirkung aufheben ist das Atom ungeladen. Wenn man sich den Atomkern so groß wie einen Stecknadelkopf vorstellt , so hätte in der hülle der Stephansdom samt Turm Platz. Dies beweist wiederum wie groß die Hülle des Atoms im Gegensatz zum Kern ist. Materie wird erst dann sichtbar, wenn eine riesige Anzahl von Atomen vorhanden sind. Ein winziges Staubkorn besteht zum Beispiel aus 50 Billiarden Atomen.