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| . | Man kennt in der Chemie mehrere Arten von Bindungen. Um die kovalente Elektronenpaarbindung zu verstehen, ist es wichtig zu unterscheiden zwischen:
Zwei oder mehr verschiedene Elemente gruppieren sich und teilen die Elektronen miteinander, um eine Edelgaskonfiguration zu erreichen. Dabei werden die Elektronen zwar etwas stärker an elektronegativere Elemente gezogen, jedoch nicht vollständig an diese gebunden. Das elektronegativere Element ist dann einfach nicht "stark" genug, um das Elektron vollständig an sich zu reißen - oder das weniger elektronegative Element ist nicht so "schwach", dass es sich das Elektron vollständig wegnehmen ließe. Im Beispiel Wasser stellen zwei Wasserstoffatome (H) dem Sauerstoff (O) jeweils ein Elektron zur Verfügung. Der Sauerstoff "zieht" zwar stärker an den beiden Elektronen als der Wasserstoff, aber vollständig an sich nehmen kann er sie nicht. Das könnte nach einer ersten Überlegung etwa folgendermaßen "aussehen" (bitte beachten, es handelt sich hier nur um ein erstes Modell einer Gedankenüberlegung):
Dunkelblau eingezeichnet sind jeweils die Valenzelektronen, hellblau die (an einer Bindung nicht beteiligten) inneren Elektronen. Ein wenig anders verhält sich die kovalente Bindung doch, das erste Modell ist "zu einfach" konstruiert. Wie der Name Elektronenpaarbindung sagt, sind jeweils immer zwei Elektronen miteinander verknüpft; das liegt an bestimmten Aussagen der Quantenmechanik. Einsame Elektronen, die nicht an einer Elektronenpaarbindung beteiligt sind, sind sehr reaktiv und versuchen so schnell wie möglich eine Bindung einzugehen, wie hier zwei Elektronen des Sauerstoffs und jeweils ein Elektron des Wasserstoffes:
(Auch hierbei handelt es nur um ein Modell. Bei einem Modell werden immer bestimmmte Sachverhalte abstrahiert, also ein vereinfachtes Abbild der angenommenen Wirklichkeit geschaffen. Zum Beispiel reagieren in Wirklichkeit nicht Sauerstoffatome mit Wasserstoffatomen, sondern natürlich die jeweiligen Moleküle miteinander.) Man schreibt dies, indem zwei Elektronen durch einen Strich als Elektronenpaar gekennzeichnet werden, einsame Elektronen werden übrigens lediglich durch einen Punkt symbolisiert: -
Diese Schreibweise nennt man auch LEWIS-Formel, weil der Chemiker Lewis zum ersten Mal die Idee der Elektronenpaarbindung hatte. Man nennt die Elektronenpaarbindung auch "Kovalente Bindung". |
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