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Destillation
Grundlagen der Destillation Grundlagen der Destillation

Die Destillation ist ein in der organischen Chemie häufig eingesetztes Verfahren, um Stoffgemische und Lösungen zu trennen.

Die folgende Erklärung soll vor allem anschaulich sein, ohne Berücksichtigung der genauen physikalisch-chemischen Hintergründe.

Bei der Destillation wird ein Gemisch an Flüssigkeiten verdampft, welche sich in der Reihe ihrer Siedepunkte verflüchtigen und wieder kondensieren. Im Dampf ist also vor allem der Stoff mit dem niedrigsten Siedepunkt (also höchstem Dampfdruck).
 

  • Die Nasen der Vigreux-Kolonne (2) bewirken, dass der Stoff mit dem höheren Siedepunkt, der mit verdampft, wieder kondensiert und nach unten läuft.
  • Die Lösung im Sumpf (1) wird im Laufe der Zeit also immer reicher an diesem Stoff.
  • Der Stoff mit dem niedrigeren Siedepunkt hingegen kondensiert erst am Liebig-Kühler (4) 
  • und läuft von dort aus in die Vorlage (5).
  • Das Thermometer (3) hat die Funktion, das Ende der Destillation anzuzeigen
  • Aufbau einer einfachen Destillationsanlage

    Erst, wenn die Temperatur über den Siedepunkt des leichter verdampfbaren Stoffes steigt, ist das Stoffgemisch vollständig getrennt. Vorher steigt nämlich die Temperatur bis zu diesem Punkt und bleibt dann konstant.

    Weitere Hintergründe:
     
     

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