Chemischer Vulkan – Das Experiment

Chemischer Vulkan:

Ein Chemischer Vulkan ist ein Experiment mit Kaliumpermanganat (KMnO4) und Glycerin (C3H5(OH)3).Dabei werden 10-15g Kaliumpermanganat in einer Reibeschale fein zerrieben und auf einer hitzebeständigen Keramikplatte aufgehäuft. Der Haufen muss nun in der Mitte eine kleine Mulde besitzen. Rund um diese wird der Vulkan mit Eisenpulver bestreut. Um das ganze noch wuchtiger wirken zu lassen, kann man noch etwas Magnesiumpulver verstreuen. Der Vulkan wird üblicherweise mit Glycerin gezündet, indem man mit einer Pipette 2-5mL von dem Stoff in die Mulde tropfen lässt und sich am besten schnellstmöglichst entfernt.

 

Allgemeines über Vulkane:

Jeder Vulkan ist ein chemischer Vulkan! Normalerweise meint man mit Vulkanen die geologischen Strukturen, die entstehen wenn geschmolzenes Gestein, auch Magma genannt, an die Erd/Planetenoberfläche tritt. Doch neben dem gewöhnlichen Vulkan welcher rote Lawa spuckt gibt es noch ganz andere Formen des Vulkans. Da währe zum Beispiel der Backpulvervulkan. Ein Experiment das vielleicht einigen noch aus der Schulzeit bekannt vorkommen dürfte. Bei diesem selbstgemachten Vulkan bringt eingefärbtes Natron den Berg zum Schäumen. Oftmals kommt auch Brausepulver in Verwendung. Vor Beginn des 19. Jahrhunderts gab es eine spezielle Knabenzeitschrift in der nicht nur spannende Geschichten von Karl May sondern auch spannende und einfach zu lösende naturwissenschaftliche Experimente beinhaltet waren. Unter anderem war auch „Der Vulkan im Wasserglas“ vertreten. Ein Experiment bei dem Wein in einem Wasserglas in einem vulkanähnlichen Ausbruch aufsteigt. Nehmen wir doch einmal den Latte macchiato her. Sogar dieser Kaffe ist eine Art physikalischer Vulkan. Dieser entsteht durch die Dichteunterschiede welche durch unterschiedlich warme Flüssigkeiten entstehen.